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Oberflächenschutz bei Edelstahl

Die Natur zeigt uns an vielen Beispielen wie wir zu handeln haben um unser Leben einfacher zu gestalten.

Mit Baumwollhandschuh Lechners Puder.

Schliff mit Pfiff Lechnerschliff

will auch gepflegt sein

 

Pflege und Reinigung der Oberfläche

Auch das Beizen und Schleifen wird zum Zweck der Oberflächenreinigung durchgeführt, doch handelt es sich hierbei ebenfalls um Arbeitsschritte, die im Verlauf der Fertigung durch Wärmebehandlung oder Schweißen und zur Beseitigung eventuell eingetretener Fremdrostkor­rosion notwendig werden.

Unter Pflege und Reinigung versteht man hingegen die aus optischen oder hygienischen Gründen und zur Werterhaltung erforderliche Reinigung fertiger und in Benutzung befindlicher Gegenstände aus nichtrostendem Stahl.

Generell ist zu vermerken, daß die harte, dichte und porenfreie Oberfläche der nichtrosten­den Stähle unempfindlich und gut zu reinigen ist. Der Werkstoff ist in seinem vollen Quer­schnitt beständig und benötigt keine Schutzüberzüge, die abblättern oder abgestoßen werden können. Die ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit erlaubt auch das Reinigen mit hochakti­ven Reinigungsmitteln wie sie für die Desinfektion und Sterilisation erforderlich sind.

Als Pflege empfehlen wir unser hauseigenes Edelstahlpflegemittel mit wesentlichen Bestandteilen aus harzfreiem Öl mit Spezialrezeptur, das Lechnerpflegeöl.

 

Leichte Verunreinigungen

 

Die Reinigung und Pflege beginnt im Haushalt mit dem Entfernen von Fingerabdrücken, Verstaubungen, Wasserflecken oder Speiseresten. Hierzu genügen in den meisten Fällen Wasser mit Seife oder haushaltübliche Reinigungsmittel, wobei zur Säuberung weiche Bürsten oder. Tücher verwendet werden. Beim Antrocknen von Wassertropfen bleiben je nach Wasserhärte auf der Stahloberfläche Flecken zurück.

Wenn diese das optische Bild stören, sollte der betrof­fene Gegenstand nach dem Spülen oder nach der Benetzung mit Wasser abgeledert (getrocknet) werden. Gegen Anwendung von Metallkonservierern, die Pflegekomponenten (z. B. Hart­wachs) sowie reinigungswirksame Substanzen enthalten und mit einem Tuch sehr dünn und großflächig auf der Oberfläche verteilt werden, ist nichts einzuwenden.

Mittelstarke Verunreinigungen

 Leicht fleckige Vergilbungen der Oberfläche durch atmosphärischen Schmutz mit vereinzelt fest haftenden Schmutzpartikeln, wobei schon eine schmutzig grau-gelbliche Oberflächen­verfärbung auftreten kann, können als mittelstarke Verunreinigungen angesprochen werden. In solchen Fällen eignet sich zum Reinigen neben den üblichen Metallreinigern handelsübliche 10- bis 20%ige Phosphorsäurelösung, die man am besten aufsprüht und etwa 10 Minuten ein­wirken läßt. Eine Unterstützung des Reinigungsvorgangs durch Bürsten, möglichst in der even­tuell vorhandenen Schleifrichtung, ist angebracht. Abschließend sollte mit viel Wasser abge­spült und, falls zur Vermeidung von Wasserflecken nötig, auch abgeledert werden. Beim Umgang mit den sauren Medien sind zur Sicherheit Schutzbrille und Schutzhandschuhe zu tragen. Temperaturen unterhalb Raumtemperatur bringen u. U. geringere Reinigungseffekte.

 

Bei starken Verschmutzungen

von gelblich-braunem bis grünlich-blauem Aussehen und beginnendem leichtem Fremdrostbefall sollten grundsätzlich handelsübliche Metallreiniger zur Reinigung verwendet werden.

Diese werden ebenfalls mit einem Tuch aus Leinen oder Baumwolle in Schliffrichtung aufge­tragen und nach kurzer Einwirkungszeit abgewischt. Auch in diesem Fall ist ein Spülen mit klarem Wasser als Endbehandlung vorzusehen.

Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt sich die Verwendung einer mit Metallreiniger getränkten Bürstscheibe, wenn die Ausgangsoberfläche das zulässt.